200 Jahre Wartburgfest

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200 Jahre Wartburgfest – 200 Jahre Einigkeit und Recht und Freiheit

‘Ein Deutschland ist, und ein Deutschland soll sein und bleiben’ formulierten die Jenaer Studenten Heinrich Arminius Riemann und Carl Müller 1817 zum Wartburgfest im ersten Satz der “Grundsätze und Beschlüsse des 18. Oktobers”.

Die Mitglieder der Urburschenschaft waren gerade einmal 20- bzw. 19-jährige Veteranen des Lützowschen Freicorps, welches in den Befreiungskriege kämpfte. Der 18. Oktober 1817 ist damit Ursprung von Einigkeit und Recht und Freiheit sowie Kern der deutschen Demokratiebewegung.

Die knapp 500 jungen Studenten und Professoren aus zahlreichen deutschen Universitätsstädten stellten die damals revolutionäre Forderung nach Einigkeit und Recht und Freiheit. 200 Jahre danach erinnern wir dieser mutigen, jungen Deutschen, deren Forderungen zum Teil wörtlich bis in die Paulskirchenversammlung von 1849, in die Weimarer Verfassung von 1919 und in unser Grundgesetz von 1949 Einzug fanden.

Die Allgemeine Deutsche Burschenschaft beging anlässlich des 200. Jubiläums des Wartburgfestes von 1817 im Rahmen des Burschentages 2017 in Jena einen Festakt mit Festredner Dr. Gerd Fesser, Autor und Historiker.

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